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bei der Arbeit

Mehr über das umfangreiche Werk von Alois Plum erfahren Sie auf seiner Internetseite www.kunst-mit-glas.de

Nach 14 Jahren wiederentdeckt

Alois Plum restauriert seine Bilhildis im Foyer
Ein neuer Anstrich für den Vorraum war ohnehin längst fällig. Nachdem geklärt war, welchen Farbton der Beauftragte des kirchlichen Denkmalschutzes und der Architekt des Ev. Dekanats empfehlen und weil auch Fee Fleck die von ihr geschaffene Bilhildis- Figur fachkundig reinigen lassen wollte, begann unser Küster, Herr Wiese, mit den Malerarbeiten.

Und so kam sie vor einigen Wochen wieder zum Vorschein: Schlicht, bescheiden und etwas streng, in romanisch anmutender Einfachheit - das alte monochrome Wandgemälde an der Westwand des Vorraums.

Nach 14 Jahren hatten selbst die Aktiven von damals fast vergessen, wie sie aussah, diese schmale Bilhildis mit dem Krummstab und der Klosterkirche auf dem Arm. Nach und nach brachten wir in Erfahrung, dass diese Darstellung schon beim Wiederaufbau der Kirche geplant war, aber erst gegen Ende der letzten Arbeitsphase realisiert wurde.

Ein Brief des damaligen Gemeindepfarrers E. Rühl aus dem Januar 1961 an Baurat Otto Vogel in Trier belegt, dass er sich mit dem Historiker Prof. F. Arens beraten hatte, welche Gestalt das Gebäude in der Darstellung der Klostergründerin haben solle. Man hatte sich entschieden, die Klosterkirche an der barocken Statue der Bilhildis in Veitshöchheim zum Vorbild zu nehmen. Baurat Vogel betraute den seither in ganz Deutschland mit vielen Glasarbeiten bekannt gewordenen Weisenauer Künstler Alois Plum mit der Arbeit.

Gespräche im KV und mit dem Denkmalschutz sowie viele Kommentare von GottesdienstbesucherInnen führten zu dem Beschluss, das alte Wandgemälde nicht wieder verstecken zu wollen. Nun suchen wir für die Bilhildis- Figur von Fee Fleck einen neuen Ort.

Beim Ortstermin mit Alois Plum belegte dieser uns anhand eines alten Fotos, dass zu der Figur auch noch ein Text gehörte, den er damals ebenfalls auf die Wand übertragen hatte. Im Vorfeld zur großen Ausstellung im Mittelrheinischen Landesmuseum 1994 unter der Federführung von Pfrn. Ingrid Adam hatte sich zudem herausgestellt, dass die Klostergründung nicht um 720, sondern schon 691/694 anzusetzen ist. Nun hat Herr Plum den Text wieder hergestellt. Der erneuerte Wandtext enthält aber nun die „korrigierte“ Gründungszahl und zeigt allen BesucherInnen die wechselvolle Geschichte des einstigen Altmünsterklosters und der ab 1802 ersten ev. Pfarrkirche in Mainz.

Alois Plum schuf außer der Bilhildis noch zwei Glasfenster im Foyer. Auch die beiden Glasfenster in der Altarwand der Kirche mit dem Thema „Pfingsten“ sind sein Werk. „Es kommt selten vor, dass ein Künstler nach 45 Jahren sein eigenes Werk restaurieren darf“, sagt Plum, der sich darüber aber sichtlich erfreut zeigt. Nun hat er mit sicherer Hand die Figur aufgefrischt und die Schrift neu angelegt.

Am Tag des offenen Denkmals (11.9.05) wird er persönlich seine Werke erklären.

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