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Internationales Kirchenfest 2009

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GospelGroove mit Band
Chor der Kongolesischen Gemeinde
Predigtgespräch mit den VertreterInnen der verschiedenen Gemeinden
GospelGroove verstärkt, Ltg. Dekanatskantorin Barbara Pfalzgraff
Internationale Gemeinde
Chor der Ungarisch-reformierten Gemeinde
Äthiopische Spezialitäten
Koreanischer Stand
Afrikanischer Stand
Gemeindevorstellung: Philippinische Gemeinde
Philippinischer Tanz
Philippinishcer Tanz
Vorstellung der kongolesichen Gemeinde
Afrikansiche Rhythmen></a></td> 
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KIRCHENFEST
Internationale ökumenische Feier in der Altmünstergemeinde

Christen aus aller Welt in Mainz - 23.05.2009

(lmn). In der evangelischen Altmünstergemeinde feierten an Christi Himmelfahrt Christen aus aller Welt das dritte internationale Kirchenfest. Auf der ökumenischen Feier trafen sich sowohl die Armenische, die Ungarisch-reformierte, die Philippinische und die Koreanische Gemeinde, als auch die Kongolesische und die Äthiopische Gemeinde. Zum Gottesdienst kamen auch Christen aus der evangelischen Paulusgemeinde und anderen Kirchen der Stadt. "Der Gottesdienst war sehr bewegend", berichtet Doris Rückeis, eine Besucherin. "Es hat gezeigt, dass es etwas Verbindendes zwischen den Gemeinden gibt", sagt Hendrik Maskus, Pfarrer der Altmünstergemeinde. Er organisierte das Fest zusammen mit Pfarrer Peter Diekmann und Pfarrerin Renate Ellmenreich zum dritten Mal.

Alle Gemeinden hatten sich mit eigenen Chören am Gottesdienst beteiligt. Der Gospelchor der Christuskirche unter Leitung von Barbara Pfalzgraff habe die Leute zum Mitklatschen animiert, berichtet Hendrik Maskus. "Das passiert bei uns Sonntags sonst nicht so leicht." Das Vater Unser sprachen alle zusammen, jeder in seiner Muttersprache. "Das war ein lautes vielstimmiges Gesinge, aber man weiß trotzdem dass alle das Gleiche sagen", meint Maskus. Nach dem Gottesdienst ging es dann draußen mit traditionellem Essen der verschiedenen Gemeinden weiter. Die Afrikaner boten Mikate, eine frittierte Mehlspeise und Fisch. Weizensalat und kleine Hefezöpfe, sogenannte Boca, gab es am Stand der Armenier. Die philippinische Gemeinde hatte Frühlingsrollen und gebratene Nudeln vorbereitet. Ein klassischer Grillstand und Kuchenverkauf bildete das typisch deutsche Element. "Sehr lecker! Vom Äthiopischen bis zum Philippinischen war für jeden Geschmack etwas dabei", sagt Roswitha Wenisch, die das Fest ganz zufällig besuchte.

Nach dem Mittagessen trug jede Gemeinde zum Programm bei. Frauen aus der Kongolesischen Gemeinde trommelten afrikanische Rhythmen. Zwei Mädchen aus der Philippinischen Gemeinde tanzten einen Tanz mit Tüchern und die Ungarn trugen im Chor traditionelle Gesänge vor.

Die Armenische, die Ungarische und die Kongolesische Gemeinde nutzen für ihre Gottesdienste die Räume von Altmünster. "Die Termine überschneiden sich nicht und deshalb trifft man sich normalerweise nicht", sagt Benjamin Bogosyan von der Armenischen Gemeinde. "Es ist schade, dass man den Glauben so nebeneinander her lebt. Hier haben wir ein schönes Fest, bei dem die Leute sich einbringen können", sagt Maskus.

(Bericht aus der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 23.05.2009)

Die Ev. Öffenltichkeitsarbeit in Rheinhessen berichtet auf der Website: www.rheinhessen-evangelisch.de

Das Haus Gottes ist größer und weiter

Internationales Kirchenfest in Mainz

Mainz, 25.5.2009. „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist möglich bei Gott“. Unter diesem biblischen Motto der Jahreslosung trafen sich an Christi Himmelfahrt mehrere ausländische Gemeinden zum „Internationalen Evangelischen Kirchenfest“ in der Mainzer Altmünsterkirche. Mittlerweile zum dritten Mal kamen Ungarische, koreanische, philippinische, armenische, sowie kongolesische und äthiopische Gemeinden zu dem bunten Gottesdienst, der am Morgen das Fest eröffnete, zusammen. Dr. Birgit Pfeiffer, Präses im Dekanat Mainz, begrüßte alle Gäste auch auf Englisch und Französisch und so ging es in einem fröhlichen Sprachengemisch den gesamten Gottesdienst weiter. Der Chor GospelGroove sang überwiegend auf Englisch, nachdem als Einleitung ein Kanon auf Deutsch erste gemeinschaftliche Bande geknüpft hatte. Die philippinische Gemeinde steuerte den Text der Jahreslosung als Lied in ihrer Sprache bei, schwungvoll unterstützt von einer Tänzerin mit Tamburin. Die Lesung hielt ein Vertreter der ungarischen Gemeinde auf Deutsch, Pfarrer Serovbe von der armenischen Gemeinde sang auf Armenisch.

Im ausgeteilten Gottesdienstblatt konnte jeder den Text zudem in verschiedenen Sprachen nachlesen.

Auch der Predigt lag die Jahreslosung zugrunde und die Vertreter der verschiedenen Gemeinden berichteten, wo bzw. wie sie erlebt haben, was Gott in ihrem Leben und ihrer Kirche möglich macht. Die Erfahrungen waren so verschieden wie die Gemeinde bunt an diesem Tag. Während der evangelische Pfarrer Peter Diekmann einen historischen Bezug der Jahreslosung zum Jahr 1934 herstellte, freute sich Dekan Jens Böhm ganz konkret über das Hier und Jetzt, nämlich das Internationale Fest: „Das Haus Gottes ist viel weiter“ als man im Alltag den Eindruck habe. Die armenische Gemeinde kennt eigentlich keine Jahreslosung, Erfahrungen mit den unendlichen Möglichkeiten Gottes haben die Gemeindemitglieder trotzdem, hatten sie doch schon das Ende ihrer Religion befürchtet, wie Pfarrer Serovbe berichtet. Die ungarische Gemeinde hat seit vier Jahren keinen eigenen Pfarrer mehr, doch immer wieder findet sich ein auswärtiger Pfarrer, der zu einem Gottesdienst auf Ungarisch nach Mainz kommt. Ein Mitglied der philippinischen Gemeinde lobte die Unterstützung Gottes in diesen wirtschaftlich schwierigeren Zeiten. Ebenso unterschiedlich wie die Predigtgedanken auch die Fürbitten gegen Ende des Gottesdienstes, für alle Kranken, für Frieden in verschiedenen Regionen der Welt, für die Besucher des Kirchentages in Bremen. Das Vaterunser spach jeder in seiner eigenen Sprache, da der Text doch immer der gleiche ist, entstand eine Verbundenheit über alle Sprachbarrieren hinweg. Einig waren sich alle Gemeinden, egal welcher Sprache, in ihrer Dankbarkeit für Gott und in ihrer Freude am Gesang. Mehrere Lieder des Chores GospelGroove rissen auch die Gemeinde mit, schwungvoller als gewöhnlich wurde der gesamte Gottesdienst fröhlicher und lebendiger.

Nach dem Gottesdienst wurde im Gemeindesaal und im Garten weitergefeiert. Spezialitäten der Welt, aus Äthiopien, Korea, von den Philippinen, Injera, Maniok, Boca, Mikate, gegrillter Fisch, Frühlingsrollen, Nudeln mit Gemüse aus einer riesigen asiatischen Pfanne… natürlich darf bei dem schönen Wetter eine Grillstation der Altmünster-Gemeinde und ein klassisches Kuchenbuffet nicht fehlen. Musik und Tänze spielen auch nach dem gemeinsamen Essen noch einmal eine Rolle, ob kongolesische Trommeln, philippinische Tänze oder ungarische Volksweisen, Musik spricht jeden an und knüpft über den gemeinsamen christlichen Glauben hinaus ein Band zwischen Menschen verschiedener Nationalitäten.

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